Persönliche Bindung zur Natur
Mit der Öffentlichkeitsarbeit sollen hauptsächlich Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Oder wie es Reto Zingg ausdrückt: «Wer die Jugend hat, hat die Zukunft.» Auf spielerische Weise soll der Storch und seine Lebensraumansprüche den Unter- und Mittelstufenschülern näher gebracht werden. Dazu wird den Schulen ein Exkursionshalbtag «zu den Störchen im St. Galler Rheintal» angeboten.
Auf dem Lachenhof erzählt die Rebsteiner Schauspielerin und Tänzerin Mo Keist die Geschichte vom Storchenpaar Ciconia und Adebar, die zu einer abenteuerlichen Reise nach Afrika aufbrechen. Das Märchen wird durch gemeinsames Singen sowie Pantomime- und Tanzelemente unterstützt. Zum Besuch bietet sich ausserdem die inatura-Wanderausstellung «Storchstory» mit einem 3D-Film und Informationstafeln zum Thema Storch. Die Ausstellung wurde vom europäischen Museumsforum zum «Museum of the Year» gewählt. Auf dem Lachenhof können verschiedene Hoftiere sowie die aufgewerteten Landschaftsteile und das Storchengehege besucht werden. In einem Workshop können Kinder der 1. bis 3. Primarschule Kartonfrottagen und -druck gestalten. Ab der 4. Klasse werden Storchskulpturen aus Draht und Gips hergestellt. An beiden Orten sind ausserdem Betreuungspersonen aus dem Motivationssemester «fit4job» zur Unterstützung anwesend.