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Hilzingen/Engen



Weißstorch: Auf dem Riedheimer Turm (Hilzingen-Riedheim) und dem Welschinger Rathaus (Engen-Welschingen) wurden 2007 immer wieder Störche gesichtet, die aber nicht länger als zwei bis drei Tage blieben.





Stand März 2006

Das Binninger Ried gehört mit etwa 250 Hektar zu den großen Riedflächen im Hegau. Drei Grabenaufweitungen im sollen Naturschutzgebiet „Binninger Ried“ den Lebensraum für Störche verbessern.

 

Aufgeweiteter Graben. Im Hintergrund der Vulkanberg Hohenstoffeln im Hegau. Fotos: Rita Strieckmann.
Aufgeweiteter Graben. Im Hintergrund der Vulkanberg Hohenstoffeln im Hegau. Fotos: Rita Strieckmann.


Die Aufweitung des Rohrbaches im Spätherbst 2005 war notwendig, damit der Storch den Bach als Tränke nutzen kann. Auf einer Pappel wurde ein Storchenhorst aufgebaut. Die Störche werden den Horst noch mit Moos und Gras auspolstern. Holzhäcksel dient dem schnellen Abfluss des Regenwassers, damit die jungen Störche möglichst trocken sitzen.

 

Mit weißer Farbe wurden Kotspuren imitiert, die den Eindruck eines bereits genutzten Horstes vermitteln sollen. Der Horst wirkt dadurch einladender.

 

Bild 1 + 2: Ausweitung des Rohrbachs, der neue Gewässerabschnitt füllt sich mit Wasser. Fotos: Rita Strieckmann.
Bild 1 + 2: Ausweitung des Rohrbachs, der neue Gewässerabschnitt füllt sich mit Wasser. Fotos: Rita Strieckmann.


Montierte Storchenplattform. Foto: Rita Strieckmann.
Montierte Storchenplattform. Foto: Rita Strieckmann.
Vorbereitetes Nest. Foto: Rita Strieckmann.
Vorbereitetes Nest. Foto: Rita Strieckmann.


 

 

 



Stand November 2005

Auf der Burganlage in Riedheim, Gemeinde Hilzingen, wurde am 21. Oktober 2005 auf dem 27 Meter hohen Turm des so genannten Burgstalls ein Storchenhorst aufgebaut. Wie auch bei den weitern Sorchenhorsten besteht der Horst aus einer Holzplattform, die hier auf einem Eisenring befestigt wurde. Auf der Plattform wurde ein Reisigring befestigt, der mit Holzhäcksel gefüllt wird. Die Störche polstern ihr Nest dann mit Gras und Moos.



Ein neu geschaffener Storchenhorst in Hilzingen/Engen - Foto: Rita Strieckmann
Ein neu geschaffener Storchenhorst in Hilzingen/Engen - Foto: Rita Strieckmann
Der Kranz des Storchenhorstes wird hochgezogen - Foto: Rita Strieckmann
Der Kranz des Storchenhorstes wird hochgezogen - Foto: Rita Strieckmann
Das Montage-Team - rechts, der Hilzinger Bürgermeister Herr Franz Moser - Foto: Rita Strickmann
Das Montage-Team - rechts, der Hilzinger Bürgermeister Herr Franz Moser - Foto: Rita Strickmann


Vorhaben

Auf der Gemarkung der Gemeinde Hilzingen, Kreis Konstanz, gibt es eine Reihe von Teilgebieten, denen Fachleute ein hohes Potenzial als Lebens- und Nahrungsräume für Störche bescheinigen. Die weitere Aufwertung dieser Flächen sowie der Aufbau von Horstmöglichkeiten soll den Störchen die Ankunft und das Leben erleichtern.

 

Im Rahmen des Interreg-Projekts werden fünf Storchenhorste in unterschiedlichen Gebieten in Hilzingen aufgebaut: auf dem Seeweiler Hof, im Pappelwäldchen, im Ortsgebiet von Binningen, und auf der alten Burg in Riedheim. Im Naturschutzgebiet Binninger Ried werden Gräben an drei Stellen und auf etwa 40 Quadratmeter Fläche so aufgeweitet, dass sie als Lebensraum für Kleintiere und als Nahrungsplatz dienen können.

 

Auch am Rohrbach werden Aufweitungen vorgenommen. Dort sollen sie auch als Tränke für die Störche dienen. In einem Pappelwäldchen soll durch zwei Teiche neuer Lebensraum für Amphibien und andere Tiere geschaffen werden.

 




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