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Rimpacher Moos

Im Projektzeitraum wurden die geplanten Maßnahmen durchgeführt. Hier einige Impressionen:

 

Blütenvielfalt im Rimpachmoos
Schmetterlingsexkursion im Sommer 2007
Schmetterlingsexkursion im Sommer 2007
Rimpach Moos vor der Gehölzentfernung
Von Fichten und Pulverholz befreite Streuwiesen sorgen auch für neuen Lebensraum für Bodenbrüter
Neue Infotafeln informieren die Besucher


Stand bei Projektbeginn

Das Rimpacher Moos ist Lebensraum vieler seltener Schmetterlinge, die feuchte Wiesen brauchen.

 

Mädesüß-Perlmutterfalter auf Skabiose
Baumweißlinge
Hochmoorgebling - Fotos: Rita Strieckmann


Vorhaben

Rimpacher Moss aus der Luft
Rimpacher Moss aus der Luft

Im Rimpacher Moos werden ehemalige Streuwiesen entbuscht um den Streuwiesen-Nasswiesen-Komplex für gefährdete Vogel- und Schmetterlingsarten zu vergrößern und neue Vernetzungsachsen für Kleintiere zu schaffen. Für den Erhalt und die Regeneration von Streuwiesen ist ein ganzjährig hoher Grundwasserstand erforderlich. Mit Hilfe eines hydrologischen Gutachtens werden im Rimpacher Moos die Grundwasserstände erfasst und durch regulierbare Stauanlagen eine differenzierte Anhebung des Grundwasserstandes vorgenommen. Für die geplanten Vernässungsmaßnahmen ist kein wasserrechtliches Verfahren erforderlich, da die Gräben von wasserwirtschaftlich untergeordneter Bedeutung sind. Es wird darauf geachtet, dass außerhalb der Projektflächen die ordnungsgemäße Landwirtschaft gewährleistet bleibt.



Infotafeln im Rimpacher Moos werden die Bevölkerung über den Nutzen der Maßnahmen für den Naturschutz informieren.



Rimpacher Moos
Rimpacher Moos

In der Region Oberschwaben sind in den Landkreisen Bodenseekreis und Ravensburg noch bedeutsame Grünlandlebensräume erhalten in denen Lebensraumtypen wie artenreiche Streuwiesen sowie extensiv genutzte, waldfreie „kalkreiche Niedermoore“ vertreten sind. Diese waren früher für die eiszeitlich geformten Talräume und Niederungen in der Kulturlandschaft Oberschwabens landschaftsprägend. Entwässerungen, Nutzungsintensivierungen, Aufforstungen und auch die Aufgabe der traditionellen Nutzung führten jedoch zu ihrem Verschwinden bis auf wenige, oft stark fragmentierte Restflächen. Ein für den Gesamtzusammenhang und die naturschutzfachliche Bedeutung der Gebiete wesentliches Element sind ferner die zum Teil großflächigen artenreichen Nasswiesen (Calthion).



Die drei Teilgebiete, das Hepbacher-Leimbacher Ried und Deggenhausertal im Bodenseekreis sowie das Rimpacher Moos im Landkreis Ravensburg sind Lebensraum einer Vielzahl besonders schutzbedürftiger Tier- und Pflanzenarten, deren Bestände durch die Verkleinerung und Zersplitterung der genannten Lebensraumtypen akut bedroht sind.




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