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Lauteracher Ried





Baumfäll Wolfurt (Foto: M. Waldinger)
Foto: M. Waldinger
Pflegeeinsatz mit Traktor; (Foto: M. Waldinger)

Stand März 2006

Freiwillige Helfer – vom Kind bis zur Großmutter – halfen bei den Entbuschungen im Lauteracher und Wolfurter Ried mit. Wie die Panorama-Bilder aus dem Wolfurter Birken vor und nach den Pflege-Einsätzen zeigen, ist die Landschaft nun wieder deutlich offener. Die Brutgebiete und Lebensräume für die typischen Riedbewohner wie Brachvogel, Kiebitz und Sumpfgladiole wurden dadurch aufgewertet. Der Naturschutzbund Vorarlberg bedankt sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere bei allen freiwilligen Helfern. 

 



Panorama vorher; (Foto: M. Waldinger)
Panorama vorher; (Foto: M. Waldinger)
Panorama nachher (Foto: M. Waldinger)
Panorama nachher (Foto: M. Waldinger)


 

 

 



Stand Dezember 2005

Das im Mai diesen Jahres gestartete Interreg-Projekt läuft in Vorarlberg, Schweiz, Liechtenstein und Deutschland auf Hochtouren. Für die Flachteiche und die Entbuschungen in der Kernzone des Lauteracher Rieds hat das Naturschutzbund-Projektteam Bianca Burtscher, Anne Puchta, Alwin Schönenberger und Jürgen Ulmer die Detailplanungen ausgearbeitet und die Zustimmung der Grundbesitzer eingeholt. Die Verhandlungen mit den Grundbesitzern für die Aufwertungen im Soren laufen noch.

 

Die Entbuschungen in der Kernzone hat der Naturschutzbund-Pflegetrupp aus freiwilligen Helfern mit Unterstützung des Landwirts Ölz bereits abgeschlossen. Sobald die Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz einlangt, kann auch mit der Anlage der Flachteiche begonnen werden.

 

NATURSCHUTZBUND-Projektteam bei einer Begehung in der Kernzone (Foto: M. Waldinger)
NATURSCHUTZBUND-Projektteam bei einer Begehung in der Kernzone (Foto: M. Waldinger)
Diese Gebüschreihe in der Kernzone des Lauteracher Rieds wurde vom Pflegetrupp des Naturschutzbundes bereits stark aufgelockert. (Foto: M. Waldinger)
Diese Gebüschreihe in der Kernzone des Lauteracher Rieds wurde vom Pflegetrupp des Naturschutzbundes bereits stark aufgelockert. (Foto: M. Waldinger)
Jürgen Ulmer und freiwillige Helfer bei Entbuschungsarbeiten
Jürgen Ulmer und freiwillige Helfer bei Entbuschungsarbeiten
Detailplan für Flachteiche und eine Entbuschung in der Kernzone des Lauteracher Rieds
Detailplan für Flachteiche und eine Entbuschung in der Kernzone des Lauteracher Rieds


 

 

 



Vorhaben

Soren im Jahr 1950
Soren im Jahr 1950
Soren heute
Soren heute

Das Lauteracher Ried ist mit seinem hohen Anteil an Streuwiesen Lebensraum für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten noch Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Bekassine und Kiebitz. Diese seltenen Wiesenvögel sind an eine offene Feuchtwiesenlandschaft angepasst. In den letzten 50 Jahren sind Teile des Lauteracher Rieds gehölzreicher geworden, wie z.B. der nördliche Soren.

 

Ein Vergleich der Luftbilder aus dem Jahr 1950 und heute zeigt dies deutlich. Stark verbuschte Bereiche können Wiesenvögel nicht mehr nutzen. Auch die lichtliebenden Streuwiesenpflanzen wie z.B. die seltene Sumpf-Gladiole verschwinden aus verbuschenden Streuwiesen. Durch gezielte Entbuschungen in der Kernzone und im Soren soll das Lauteracher Ried für diese Arten wieder aufgewertet werden.



Im Lauteracher Ried werden zudem zwei Flachteiche angelegt. Diese sind ein Ersatz für natürliche Schlenken und wassergefüllte Mulden, die früher die Riedgebiete prägten. Durch die geplanten Kleingewässer erhöht sich das Nahrungsangebot für Störche und andere Wiesenvögel. Mit den Flachteichen werden auch neue Lebensräume und Laichgebiete für wassergebundene Arten wie Libellen und Amphibien geschaffen.

 




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