Die Längsmontage des Zaunes über zwei Kilometer erfolgte durch Mitarbeiter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Markdorf, in ehrenamtlicher Arbeit. Der Zaunverlauf war zuvor mit dem Landratsamt Bodenseekreis abgestimmt worden.
"Erwerb 3 Stück Heckrinder" heißt das Teilprojekt 65 unseres Interreg-Projekts in Behördensprache.
Die Rinder kamen am 5. März 2008 an. Verkäufer war der Zuchtbetrieb Helmut Gradl, Postbaur-Heng, Neumarkt, Bayern. Die Tiere gewöhnten sich rasch ein. Die Fraßtätigkeit in einem zu pflegenden Feuchtgebiet entspricht den Erwartungen. Der betreuende Landwirt hält die Tiere handzahm. Dennoch wird das Weideareal von der Bevölkerung respektiert, so dass innerhalb der Fläche die Störche in Ruhe nach Nahrung suchen können.
Ursprünglich war die Errichtung einer Beobachtungsplattform im Landschaftsschutzgebiet „Eisweiher“, Markdorf, vorgesehen. Dafür ergab sich eine für die Natur bessere Lösung: Der noch 2005 vorhandene Weg innerhalb des Landschaftsschutzgebiets wurde von der Stadt Markdorf erfreulicherweise an den Rand des Gebiets verlegt. Das beendete die permanenten Störungen im Gebiet und bietet heute sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten von einem erhöhten Punkt aus.